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Ausnahmezustand in der UMG – zahlreiche Kuscheltiere und Puppen fast zeitgleich erkrankt

50 Teddy-Docs des Teddybärkrankenhauses unterstützten in der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) vom 1. bis zum 4. Juni 2026 in Krisensituation: Sie behandelten mehr als 1.500 Puppen und Kuscheltiere, die fast zeitgleich erkrankt waren.

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Das Team des Teddybärkrankenhauses 2026 mit den ersten Kindern, Patient*innen, Erzieher*innen und Maskottchen Pauli sowie Schirmherrin Prof. Dr. Jutta Gärtner, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG; Mitte links). Foto: umg/samer al mhethawi
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Kuscheltier „Katzilita“ muss ins MRT. Hadiya beaufsichtigt die Untersuchung aus nächster Nähe. Foto: umg/samer al mhethawi
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Mila operiert ihren Affen „Affi“. Foto: umg/samer al mhethawi
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Noah gibt seinem Pinguin „Pinguin“ eine Spritze. Foto: umg/samer al mhethawi
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Elisas Kuscheltier „Aurora“ hat sich bisher die Zähne nicht richtig geputzt. Sie lernt in der „Zahnklinik“ wie man es richtig macht. Foto: umg/samer al mhethawi

Vier Tage dauerte der Ausnahmezustand in der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Mehr als 1.500 Plüschtiere, Puppen und Actionfiguren waren fast zeitgleich erkrankt und mussten sich zum Teil sogar einer Notoperation unterziehen. Das Kuriose: Die Krankheitsbilder waren sehr verschieden – verschluckte Gummibären, gebrochene Arme und Beine, plötzliche Bewegungseinschränkungen und Infektionen mit Bakterien oder Viren wurden in den Untersuchungen festgestellt.

Die erkrankten Spielgefährten waren aber gut aufgehoben, denn das Teddybärkrankenhaus war zum Glück vor Ort. Die etwa 50 Teddy-Docs untersuchten, behandelten und operierten die Stofftiere und Puppen in der Osthalle der UMG. Die positive Nachricht: Alle haben überlebt und durften ihre Besitzer*innen noch am selben Tag zur weiteren Genesung nachhause begleiten. Maskottchen Pauli war ebenfalls zu Besuch und verkürzte den Kindern die Wartezeit bevor sie in das Untersuchungszimmer gerufen wurden.

„Ich freue mich, dass das Teddybärkrankenhaus in diesem Jahr wieder bei uns zu Gast war und die Teddy-Docs so professionell unterstützt haben“, sagte Prof. Dr. Jutta Gärtner, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der UMG und Schirmherrin des Teddybärkrankenhauses. „Die Teddydocs vermitteln den Kindern spielerisch medizinische Behandlungsabläufe. Sie fördern damit das Verständnis für den eigenen Körper und helfen dabei, Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte möglichst ohne Angst zu erleben.“ Nils Fiebig, einer der Hauptorganisatoren des Teddybärkrankenhauses, ergänzte: „Die Kinder haben wieder eifrig mitbehandelt und hatten sichtlich Spaß daran. Dass das Angebot so gut angenommen wird, freut uns immer wieder.“

Das Teddybärkrankenhaus
Das Teddybärkrankenhaus ist ein gemeinnütziges Projekt von Medizinstudierenden und Auszubildenden der UMG. In diesem Jahr unterstützten insbesondere die Auszubildenden der ATA-/OTA-Schule der Bildungsakademie der UMG sowie der Rettungsdienstschule der Feuerwehr Göttingen. Ziel ist es, Kindern auf spielerische Art und Weise den Umgang mit Krankheit zu vermitteln und ihnen die Angst vor Arzt- und Krankenhausbesuchen zu nehmen. Wie in einem echten Krankenhaus wird geröntgt und operiert, eine Apotheke versorgt alle Patient*innen mit den nötigen Medikamenten. Schirmherrin des Projekts ist seit 2025 Prof. Dr. Jutta Gärtner, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der UMG. 

Weitere Informationen zum Teddybärkrankenhaus Göttingen:
https://www.tbk-goettingen.de/ 

Ansprechpartnerin Fachbereich:
Prof. Dr. Jutta Gärtner, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Telefon 0551 / 39-67015, kinderklinik(at)med.uni-goettingen.de

Pressekontakt:
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Leitung Unternehmenskommunikation
Lena Bösch
Von-Siebold-Str. 3, 37075 Göttingen
Telefon 0551 / 39-61020
Fax 0551 / 39-61023
presse.medizin(at)med.uni-goettingen.de
www.umg.eu

Fotos: umg/samer al mhethawi

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