Forschungsverbünde

SFB 1002

Der Sonderforschungsbereich 1002 „Modulatorische Einheiten bei Herzinsuffizienz“ vereint 18 Projekte aus der Universitätsmedizin Göttingen und aus drei Göttinger Max-Planck-Instituten. Hier werden die Ursachen der Herzinsuffizienz erforscht und neue Grundlagen für die Entwicklung von Behandlungsverfahren der Herzmuskelschwäche entwickelt. Dazu untersuchen sie ausgesuchte Signalwege, die die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Zellen im Herzen sowie kleinster Funktionseinheiten in Herzzellen, sogenannter funktionelle Mikrodomänen, herstellen und bei der Entstehung der Herzschwäche eine Rolle spielen.

DZHK

Göttingen ist Mitglied im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung, das als eines der Gesundheitsforschungszentren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Im DZHK arbeiten sieben ausgewählte universitäre Standorte zusammen. Gemeinsames Ziel ist es, Patienten mit Herzerkrankungen möglichst rasch neue Therapieverfahren zugutekommen zu lassen.
Den wissenschaftlichen Schwerpunkt des DZHK-Standorts Göttingen bildet die Herzinsuffizienz, insbesondere die Forschungsfelder Pumpschwäche und Herzrhythmusstörungen.

Multiscale Bioimaging

Exzellenzcluster Multiscale Bioimaging (MBExC)

Die Betrachtung des Gesamten bis hin zur kleinstmöglichen Einheit beschreibt das „Multiscale Bioimaging“, das dem Göttinger Cluster den Namen gibt: von Molekülen zu Ionenkanälen, über Zellen
zu Geweben bis hin zum ganzen Organ.

IRTG 1816

Das Internationale Graduiertenkolleg untersucht in zwölf Projekten gemeinsam mit Wissenschaftlern am King’s College London die Bedeutung von Veränderungen an Proteinen (posttranslationale Modifikation) für die Entstehung und Behandlung der Herzinsuffizienz. In dem Graduiertenkolleg werden Doktoranden aus zurzeit acht unterschiedlichen Herkunftsländern ausgebildet.

EU-Projekt: EU-CERT-ICD

Dieses von der Europäischen Kommission geförderte Exzellenzprojekt mit 26 beteiligten Institutionen und einem mittelständischen Unternehmen aus insgesamt 15 europäischen Ländern wird von der Universitätsmedizin Göttingen von Prof. Dr. Markus Zabel koordiniert.

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