Das Herzzentrum Göttingen gehört bei der Bildgebung des Herzens zu den innovativen Spitzenzentren Deutschlands.

Der Schwerpunkt „Bildgebung des Herzens“ wird gemeinschaftlich durch das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, die Klinik für Nuklearmedizin, die Klinik für Kardiologie und Pneumologie, die Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin sowie die Klinik für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie gebildet. Wir bieten unseren Patienten die modernsten Methoden der Herzbildgebung an.  Unsere Spezialist*innen aus den jeweiligen Fachbereichen arbeiten eng zusammen und wählen durch ihre Expertise und im Konsens mit ihren Patient*innen das bestmögliche Therapieverfahren aus.

Leitender Kardiologe, Herzbildgebungseinheit

Prof. Dr. Andreas Schuster, PhD MBA

Kontaktinformationen

  • Leiter kardiovaskuläre Bildgebung - Kardiologie

    Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Notfallmedizin und Intensivmedizin im Gebiet Innere Medizin
    Zusatzqualifikation: Interventionelle Kardiologie, kardiale Magnetresonanztomographie und kardiale Computertomographie

    Bereich HerzbildgebungRapid access Chest Pain Clinic

Leitender Radiologe, Herzbildgebungseinheit

PD Dr. Johannes T. Kowallick

Kontaktinformationen

Direktor Nuklearmedizin

Prof. Dr. Jan Alexander Bucerius

Kontaktinformationen

Koordinatorin Herzbildgebungseinheit

Judith Godehardt

Kontaktinformationen

Unsere Bildgebungsverfahren im Überblick

Informationsbögen Herzbildgebung

Echokardiografie

Im Echokardiografielabor werden Ultraschalluntersuchungen des Herzens und der angrenzenden Gefäßabschnitte durchgeführt. Mithilfe modernster Techniken können so die Struktur und Funktion des Herzens und der Herzklappen untersucht werden. Dabei handelt es sich um eine nicht invasive und vor allem strahlungsfreie Untersuchungsmethode.
Im Echokardiografielabor des Herzzentrums werden alle Verfahren der modernen Ultraschalldiagnostik angeboten. Hierzu gehören, neben der transthorakalen Untersuchung (TTE), auch Schluckechokardiografien (transoesophageale Untersuchung, TEE) und Stressechokardiografien. Letztere gibt wichtige Hinweise auf das Vorliegen einer Durchblutungsstörung des Herzmuskels (KHK, Ischämie).

Magnetresonanztomografie

Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist eine röntgenstrahlenfreie, nicht invasive Methode, die die wesentlichen pathomorphologischen Veränderungen des Herzens und der großen thorakalen Gefäße darstellt. Dabei können die Funktionen aller Herzkammern, die Durchblutung, die Gewebebeschaffenheit des Herzmuskels, die Klappenfunktion aller Herzklappen sowie anatomische Varianten untersucht werden.

Für die Untersuchung stehen ein 1.5 T Gerät und für Studien- und Forschungszwecke zwei 3.0 T MRT zur Verfügung. 
Im Herzzentrum können Stress-MRT auch mit dem Fahrradergometer durchgeführt werden – dies ermöglicht die in Göttingen entwickelte Echtzeit-MRT. 

Computertomografie

Die Computertomografie des Herzens (Kardio-CT) ist eine Methode, um Gefäßverkalkungen und -verengungen des Herzens sichtbar zu machen, ohne einen direkten Eingriff in den Körper vorzunehmen. Mithilfe der Röntgenröhre, die um die in Rückenlage liegende Person rotiert, wird das Herz mit hoher Geschwindigkeit und in mehreren Schichten aufgenommen.

Dies geschieht durch Röntgenstrahlen, die durch den Körper geschickt und abgeschwächt in den Detektoren hinter der untersuchten Person aufgezeichnet werden. Aus den einzelnen Schnittbildern berechnet der Computer dreidimensionale Querschnitt- und Schichtaufnahmen des Herzens.
 

Szintigrafie

Ein nuklearmedizinisches Untersuchungsverfahren zur Darstellung der Durchblutung des Herzmuskels ist die Myokardszintigrafie. Sie wird sowohl unter Ruhe- als auch unter Belastungsbedingungen durchgeführt und erlaubt visuelle und quantitative Auswertungen der Herzmuskeldurchblutung, der Herzwandbewegung und der Pumpfunktion. Zunächst werden die Patient*innen durch eine Ergometrie oder durch ein Medikament belastet. Wenn die maximale Belastung erreicht ist, wird eine geringe Menge eines radioaktiven Arzneimittels in eine Vene injiziert.
Dieses verteilt sich entsprechend der Durchblutung in den Herzmuskelzellen. Anschließend kann das radioaktive Medikament mithilfe einer hochempfindlichen Gammakamera sichtbar gemacht werden.

Folgen Sie uns